Hier finden Sie:

1. etwas über Lebe, lebe, lebe! - Sophie zu Dohnas Autobiografie
2. etwas über Puppen Leben von Arn Osten-Sacken

3. etwas über Die hohe Kunst des Sau-Zen oder Achtsamkeit mit Borsten von Fredrik Vahle

4. etwas über Die heiligen drei Könige auf der Reise von Jürgen Rausch
5. etwas über Die ZahnMäuse von Wanda Osten

Sie brauchen nur nach unten zu scrollen...

 

 


Die gebundene Ausgabe ist restlos vergriffen. Daher jetzt als wunderschönes Taschenbuch:

Sophie Gräfin zu Dohna

Lebe, lebe, lebe! 

Erinnern, Begegnen, Vergegenwärtigen

 
371 Seiten, mit vielen Fotos aus dem Besitz der Verfasserin. 
ISBN 978-3-942450-30-0, 2019, 14.50 €

 

 

Sophie Gräfin zu Dohna-Schlobitten, genannt Ima, legt hier die Erinnerungen eines langen Lebens vor. Ihr Vater, Fürst Alexander zu Dohna-Schlobitten, repräsentierte, reflektierte und überlebte eine untergehende Zeit und zwei Weltkriege, er lebte fast ein ganzes Jahrhundert lang. Als er 1997 starb, war Ima siebzig Jahre alt, geschiedene, promovierte, politisch links stehende Alt-Achtundsechzigerin, pensionierte Lehrerin, Geschichtsforscherin mit TZI-, Clowns-, Rollenspiel- und Qigong-Ausbildungen, weit gereist, Theater spielend... mit vielen Orten, sehr vielen Menschen in der ganzen Welt bekannt und befreundet, bis heute.


Die Frage, wie man seine Biografie beendet,

so lange man lebt,

ist also an dieser Stelle 

noch nicht beantwortet.

 

Sollte für die Zeit seit dem ersten Erscheinen dieses Buches noch ein Kapitel angefügt werden? Nein, entschieden wir im Gespräch mit der Autorin, nicht nötig, denn nach dem Motto ihres Vaters: "Lebe, lebe, lebe!", führt Ima zu Dohna - mittlerweile 92 Jahre alt - ihr Leben in Heiligengrabe ohne Wenn und Aber weiter, mit Freude, Humor und Entschlossenheit.

 

Sie nimmt am Klosterleben teil, hat viel Besuch, pflegt Freundschaften und viele Kontakte, lässt sich helfen, wenn es nötig ist, und besteht auf ihrer Selbstständigkeit, wo immer es möglich ist. Sie hält Verbindung mit ihren Geschwistern und der großen Familie in allen Generationen. Lediglich Qigong unterrichtet sie nicht mehr. Sie reist nicht mehr, wenn es sich irgend vermeiden lässt. Und sie hält keinen Hund mehr - was sie bedauert.

 

Eine Frau, die weitergeht, ohne die Wurzeln zu vergessen, ohne die Spur zu verlassen. Eine, die den Faden aufgreift und frei fortspinnt. Die alt wird, ohne den Mut zu verlieren. 

Indem sie sich erinnert, entsteht aus einer tiefen und weiten Vergangenheit lebendige, reiche Gegenwart. 

In „Lebe, lebe, lebe!“ erscheint Ima zu Dohnas Leben als lebendiges Ganzes, offen und plastisch, bereichert durch viele Fotos.

 

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Puppen Leben

Dieses Buch muss man vielleicht nicht haben.

Aber gesehen haben.

 

 

Die beredten, wirkmächtigen Schwarzweißfotos von alten Puppen vergangener Zeiten,

 

in Antiquitätenläden, auf Flohmärkten oder auf dem Müll, bringen schattige Seiten

 

in uns zum Klingen, Erinnerungen, Gefühle und vielleicht auch schwierige Themen.

 

 

 Es ist ein häufiger Irrtum anzunehmen, dass wir diese Themen beherrschen, weil wir etwa Puppen herstellen und besitzen können. Sobald sie auf der Welt sind, sind sie auch in unserer Welt und entfalten in den Beziehungen, die wir zu ihnen aufnehmen, eine Art Eigenleben. Je älter sie sind, desto erinnerungsträchtiger werden sie: Vergänglichkeit, Verletzungen, Verluste, Verpasstes, Vermisstes, Ohnmacht, Zorn und Trauer – Puppen schauen uns an, treffen und spiegeln uns, mehr als Worte dies könnten.

 

 Natürlich sind Puppen wie Chucky, Barbie, Alexa oder Siri usw. das Gegenteil von dem, wovon hier die Rede ist: Verpuppungen – Versuche, die archaisch-existentielle Ebenbildlichkeit zu vermeiden. Grusel, stylische Deko und Verfügbarkeit, Effekte treten an die Stelle von Beziehung und echten Gefühlen.

 


Für dieses Buch braucht es eigentlich

 nicht viele Worte,

 

 nur Augen.

 

 Und ein bisschen Zeit.

 

  

 

Arn Osten-Sacken, Puppen Leben
103 Schwarzweißfotos, Hardcover, 28 x 21 cm, 63 Seiten, ISBN 978-3-942450-28-7, 23.- €

Nachwort und Autorennotiz von Marein Osten-Sacken

 

Arn von der Osten-Sacken, geb. 1954, Fotograf, Diplom-Pädagoge, systemischer Familientherapeut. Lebt und arbeitet in Hamburg.

 

Schon in der Jugend begegneten ihm auf Streifzügen über Flohmärkte alte Puppen ... zerschlissen, trostlos, manchmal schön drapiert, manchmal nur herumliegend, wie weggeworfen.

 

Schon damals faszinierte ihn die Verlorenheit, die Wehmut, die Tristesse im Blick und in der Sprache ihrer Mimik, sie berührte ihn in seinen eigenen Lebensthemen. Und so begann er Mitte der 70er Jahre, Puppen und ihre Schicksale zu fotografieren, wo sie ihm begegneten, viele Jahre lang.

 

Er hat aber natürlich auch noch alles mögliche Andere gemacht: Pantomime gespielt, Marionetten gebaut, Comics gesammelt, Flöte gespielt, gelesen, geliebt und gearbeitet … und er ist viel und weit gereist, innerlich und äußerlich.

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Das schweinigste Meditationsbuch aller Zeiten:

 

Fredrik Vahle: Die hohe Kunst des Sau-Zen oder Achtsamkeit mit Borsten

mit vielen ganzseitigen Farbfotos des Autors, 2015, DinA5, Soft-Cover, 104 Seiten, 15.-€ incl. Versand

ISBN 978-3-942450-19-5 (auch als Lesarette bei uns)

 

Der bekannte Kinderlieder- und Liedersänger Fredrik Vahle befasst sich seit Jahren mit der Psychomotorik der Verbundenheit: den Zusammenhängen zwischen Sprechen, Singen, Bewegung und Miteinander. Meditation als Innehalten, Atmen, Nichtstun, gehört unbedingt dazu. Die Schweine, die Fredrik Vahle vor dreißig Jahren auf Gomera fotografiert hat, können uns dies beibringen.

Ein Muss für alle Meditierenden -

und solche, die es werden wollen.

 

Ein Muss für alle Nachdenklichen und Zärtlichen –

und alle, die es werden wollen.

 

Ein Muss für alle kritischen Konsumentinnen und Konsumenten –

und solche, die dies schon immer werden wollten.

Die Rhein-Zeitung schreibt über das „Sau-Zen“: 

 

„Was harmlos-witzig klingt, ist in Wirklichkeit aber ein sehr berührendes, poetisches Werk, das auf schmerzliche Weise genau in diese Welt und zur Diskussion rund um den Tierschutz passt. ….. Es erzählt von der Sensibilität der empfindsamen Lebewesen, ihrer Fähigkeit, müßige Stunden zu nutzen, ihrer unverhohlenen Freude an gutem Essen, ihrer Angst vor dem Tod. Ganz menschlich, oder?“

  

(Julia Hilgeroth-Buchner RZ Nr. 9, Dienstag, 12. Januar 2016, S. 13)

 

 

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Jürgen Rausch

Die heiligen drei Könige auf der Reise

 

mit den Illustrationen von Friedrich Münch

 

Diese Bücher lösen alle offenen Geschenkefragen. 

Wir bieten gleich zweimal drei Könige an:

DinA5 Hardcover: 112 Seiten, mit allen 14 Bildern, 2018, 15.-€ incl. Versand, ISBN 978-3-942450-27-0
auch im Zigarettenschachtelformat (s. Lesaretten): 56 Seiten, mit 8 Bildern, 2018, 6.-€ incl. Versand, ISBN 978-3-942450-26-3

 

 

 

Die Verleger mit Buch und Lesarette, Advent 2018. Foto: Julia Hilgeroth-Buchner

 

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Und hier noch eine ganz andere wilde und internationale Geschichte:

 

Die ZahnMäuse
von Wanda Osten

Wanda Osten hatte die Geschichte vor vielen Jahren mit ihrem und für ihren kleinen Sohn Otto gezeichnet und geschrieben, dann weggelegt und fast vergessen, bis wir sie heimlich wieder ausgruben und ein Buch daraus machten. Und da sind sie nun wieder:

 

Die ZahnMäuse als Din-A4-Heft, 60 Seiten, Hand-Fadenbindung mit Mäuse-Anhänger, 2015, 17.- € incl. Versand,

ISBN 978-3-942450-15-7 

 

Das ist die wilde und internationale Geschichte von Ottos neunzehn Milchzähnen, den Zahnmäusen, der Mäusemafia, den Katzen und dem Kammerjäger. Voller faszinierender farbiger Zeichnungen und verrückter Ereignisse.

Für Kinder und Erwachsene.

Open End statt Happy End.

Verwirrend? Nur, wenn einer tatsächlich nicht weiß, dass ausgefallene Milchzähne nachts von der Zahnmaus geholt werden – die dafür immer einen Obolus hinterlässt (bei Ottos Zähnen auch noch ein Währungsabenteuer zwischen Uruguay und Hamburg)!

Wer das nicht selbst erlebt hat, kann mit diesem Buch alles, aber auch alles nachholen, was er verpasst hat.


Zahnmäuse sind Wesen einer numinosen, wunderlich-wundersamen Welt, in der Kinder mit ihrer unbändigen Phantasie sich gerne bewegen – aber auch die Kinder in uns Erwachsenen.

„Kinder brauchen Märchen“, sagte deshalb schon der bekannte Kinderpsychologe Bruno Bettelheim in seinem berühmten Buch gleichen Titels (deutsch 1977), um zu betonen, dass Kinder nicht etwa Schutz vor den abgründigen Geschichten und Gestalten benötigen, sondern im Gegenteil: Sie finden in ihnen einen Spiegel für das, was in ihrem Inneren, in ihrem Leben und in ihren Spielen vorgeht.

 Die Vorstellung, dass der (endlich ausgefallene!) Milchzahn nachts von der Maus geholt wird, die dafür eine Münze hinlegt, ist mindestens so spannend und abenteuerlich wie die Geschichten vom Nikolaus, den Zwergen, den Schutzengeln usw.: dass nämlich geheimnisvolle Wesen mit dem kleinen Leben des Kindes zu tun haben, nehmen und geben, kommen und verschwinden. Das schafft Gefühle von Abenteuerlichkeit und Wichtigkeit, daran wächst das lebendige Selbstgefühl.


In dem Zahnmäuse-Buch kann man förmlich spüren, wie der kleine Otto zum Wachsen und Lernen animiert und herausgefordert wird durch die wilden, untergründigen Geschehnisse aus der Parallelwelt der Zahnmäuse. Das Besondere an diesem Buch ist dabei, dass es nicht etwa mit dem pädagogischen Zeigestock für eine bestimmte Altersgruppe
arbeitet, sondern ganz in dieser phantastischen Geschichte lebt, so dass kleine wie große Leser mitgehen können, also wirklich ein Buch für kleine wie für große Menschenkinder.
Der kleine Otto ist inzwischen längst selbst ein großer, starker Mann geworden. Er ist übrigens gerade wieder nach Uruguay ausgewandert, wo er geboren wurde – vielleicht findet er ja dort die Zahnmäuse wieder und sagt dem Kammerjäger Bescheid? Ein Exemplar seines Buches hat er jedenfalls immer dabei! Und es ist sogar schon ins Spanische übersetzt.

Marein von der Osten-Sacken: Dass meine Schwester dies Buch gezeichnet und geschrieben hat, finde ich schön, aber eher nebensächlich. Wenn ich es woanders in die Hände bekommen hätte, hätten wir das auch gemacht – einfach, weil es so gut ist. Aber für einen Verlag ist ein Buch natürlich ein Ding für sich: Wer ist die Zielgruppe? Welche Aufmachung passt zu dem Projekt? Wie hoch soll die Auflage sein? - Zu unserer Freude sind die ersten 100 Exemplare bereits verkauft, und wir haben nachdrucken lassen, um weiter liefern zu können. 

Eckhard von der Osten-Sacken: „Die ZahnMäuse“ sind mit besonders viel Liebe und Aufwand gemacht, um der Individualität des Buches gerecht zu werden. Grafiker, Druckerei, Buchbinderin und Redaktion haben geduldig und aufmerksam Hand in Hand gearbeitet, so dass unser regionaler Kultur-Agent, der Buchweise Wolfgang Sarrazin, uns schrieb: „Schon die so liebevoll beschriftete Verpackung würde ich am liebsten einrahmen. Und dann dieses schöne Buch. So etwas findet man nur noch selten. Handarbeit vom Feinsten! Illustrationen, Layout und Text sind einfach nur entzückend und bezaubernd! Gratulation!“


Die Rhein-Zeitung schrieb am 22. April 2015: "60 faszinierende Seiten voller Fantasie- Die Geschichte der ZahnMäuse ist etwas für Jung und Alt - Liebevolle Buchgestaltung".

 

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