Das Allerneueste finden Sie hier, Sie brauchen nur nach unten zu scrollen:

 

1. Lebe, lebe, lebe! - Sophie zu Dohnas Autobiografie jetzt neu im Taschenbuch!

2. Puppen Leben von Arn Osten-Sacken

3. Sybille hakt nach: Eine Begegnung in Weyerbusch zur Raiffeisenzeit. Lesarette von Stephan Fürst

 

 

 

Die gebundene Ausgabe ist restlos vergriffen. Daher jetzt als wunderschönes Taschenbuch:

Sophie Gräfin zu Dohna

Lebe, lebe, lebe! 

Erinnern, Begegnen, Vergegenwärtigen

 
371 Seiten, mit vielen Fotos aus dem Besitz der Verfasserin. 
ISBN 978-3-942450-30-0, 2019, 14.50 €

 

 

Sophie Gräfin zu Dohna-Schlobitten, genannt Ima, legt hier die Erinnerungen eines langen Lebens vor. Ihr Vater, Fürst Alexander zu Dohna-Schlobitten, repräsentierte, reflektierte und überlebte eine untergehende Zeit und zwei Weltkriege, er lebte fast ein ganzes Jahrhundert lang. Als er 1997 starb, war Ima siebzig Jahre alt, geschiedene, promovierte, politisch links stehende Alt-Achtundsechzigerin, pensionierte Lehrerin, Geschichtsforscherin mit TZI-, Clowns-, Rollenspiel- und Qigong-Ausbildungen, weit gereist, Theater spielend... mit vielen Orten, sehr vielen Menschen in der ganzen Welt bekannt und befreundet, bis heute.


Die Frage, wie man seine Biografie beendet,

so lange man lebt,

ist also an dieser Stelle 

noch nicht beantwortet.


 

Sollte für die Zeit seit dem ersten Erscheinen dieses Buches noch ein Kapitel angefügt werden? Nein, entschieden wir im Gespräch mit der Autorin, nicht nötig, denn nach dem Motto ihres Vaters: "Lebe, lebe, lebe!", führt Ima zu Dohna - mittlerweile 92 Jahre alt - ihr Leben in Heiligengrabe ohne Wenn und Aber weiter, mit Freude, Humor und Entschlossenheit.

 

Sie nimmt am Klosterleben teil, hat viel Besuch, pflegt Freundschaften und viele Kontakte, lässt sich helfen, wenn es nötig ist, und besteht auf ihrer Selbstständigkeit, wo immer es möglich ist. Sie hält Verbindung mit ihren Geschwistern und der großen Familie in allen Generationen. Lediglich Qigong unterrichtet sie nicht mehr. Sie reist nicht mehr, wenn es sich irgend vermeiden lässt. Und sie hält keinen Hund mehr - was sie bedauert.

 

Eine Frau, die weitergeht, ohne die Wurzeln zu vergessen, ohne die Spur zu verlassen. Eine, die den Faden aufgreift und frei fortspinnt. Die alt wird, ohne den Mut zu verlieren. 

Indem sie sich erinnert, entsteht aus einer tiefen und weiten Vergangenheit lebendige, reiche Gegenwart. 

In „Lebe, lebe, lebe!“ erscheint Ima zu Dohnas Leben als lebendiges Ganzes, offen und plastisch, bereichert durch viele Fotos.

 

 

 z

 

 

Puppen Leben

Dieses Buch muss man vielleicht nicht haben.

Aber gesehen haben.

 

Die beredten, wirkmächtigen Schwarzweißfotos von alten Puppen vergangener Zeiten,

in Antiquitätenläden, auf Flohmärkten oder auf dem Müll, bringen schattige Seiten

in uns zum Klingen, Erinnerungen, Gefühle und vielleicht auch schwierige Themen.

 

 Es ist ein häufiger Irrtum anzunehmen, dass wir diese Themen beherrschen, weil wir etwa Puppen herstellen und besitzen können. Sobald sie auf der Welt sind, sind sie auch in unserer Welt und entfalten in den Beziehungen, die wir zu ihnen aufnehmen, eine Art Eigenleben. Je älter sie sind, desto erinnerungsträchtiger werden sie: Vergänglichkeit, Verletzungen, Verluste, Verpasstes, Vermisstes, Ohnmacht, Zorn und Trauer – Puppen schauen uns an, treffen und spiegeln uns, mehr als Worte dies könnten.

 

 Natürlich sind Puppen wie Chucky, Barbie, Alexa oder Siri usw. das Gegenteil von dem, wovon hier die Rede ist: Verpuppungen – Versuche, die archaisch-existentielle Ebenbildlichkeit zu vermeiden. Grusel, stylische Deko und Verfügbarkeit, Effekte treten an die Stelle von Beziehung und echten Gefühlen.

 Für dieses Buch braucht es eigentlich

 nicht viele Worte,

 nur Augen.

 Und ein bisschen Zeit.

  

Arn Osten-Sacken, Puppen Leben
103 Schwarzweißfotos, Hardcover, 28 x 21 cm, 63 Seiten, ISBN 978-3-942450-28-7, 23.- €

Nachwort und Autorennotiz von Marein Osten-Sacken

 

Arn von der Osten-Sacken, geb. 1954, Fotograf, Diplom-Pädagoge, systemischer Familientherapeut. Lebt und arbeitet in Hamburg.

 

Schon in der Jugend begegneten ihm auf Streifzügen über Flohmärkte alte Puppen ... zerschlissen, trostlos, manchmal schön drapiert, manchmal nur herumliegend, wie weggeworfen.

 

Schon damals faszinierte ihn die Verlorenheit, die Wehmut, die Tristesse im Blick und in der Sprache ihrer Mimik, sie berührte ihn in seinen eigenen Lebensthemen. Und so begann er Mitte der 70er Jahre, Puppen und ihre Schicksale zu fotografieren, wo sie ihm begegneten, viele Jahre lang.

 

Er hat aber natürlich auch noch alles mögliche Andere gemacht: Pantomime gespielt, Marionetten gebaut, Comics gesammelt, Flöte gespielt, gelesen, geliebt und gearbeitet … und er ist viel und weit gereist, innerlich und äußerlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Und, alle Achtung, da ist sie, die neueste Lesarette:

 

Eine berührende Erzählung - in der man ganz nebenbei auch noch etwas Historie, ein ganz kleines bisschen Französisch und ein wenig über Friedrich Wilhelm Raiffeisens gute Ideen lernen kann.

Schon in allen OSSOMATen, und natürlich jederzeit bei uns.

 

Sybille hakt nach: Eine Begegnung in Weyerbusch zur Raiffeisenzeit, Stephan Fürst
2019, 53 S., ISBN 978-3-942450-29-4, 6.-€

Mit 9 Abbildungen. Ein charmantes, eng an historischen Fakten orientiertes kleines Ereignis aus dem Jahr 1847. In der Zufallsbegegnung einer durchreisenden französischen Gräfin und ihres Sekretärs mit dem Westerwälder Bauern Hans vor dem Haus des jungen Bürgermeisters Raiffeisen entsteht ein lebendiges Bild von Friedrich Wilhelm Raiffeisens Genossenschafts-Idee und ihrer sozialen Wirksamkeit vor Ort.